Isofix

Isofix Kindersitzbefestigungsystem – Ist die Halterung gut? Kann man es nachrüsten?

Isofix – mehr Sicherheit für Ihr Kind

Für jeden Elternteil steht die Sicherheit des eigenen Kindes an aller erster Stelle. Vorallem im Straßenverkehr ist dies die oberste Priorität. Ein passgerechter, qualitativ hochwertiger Kindersitz ist ein Aspekt, doch das dafür sichere Befestigungssystem ist unerlässlich.
Die Lösung nennt sich Isofix. Ein einfach zu bedienendes System für Kindersitze. Es stellt eine starre, fixierende Verbindung zwischen Autokarosserie und Kindersitz her, die nach der Norm ISO 13216 standardisiert ist.

Isofixsysteme

kindersitz2Unterschieden wird in zwei Isofixsysteme, die fahrzeugspezifische Zulassung und die Universalzulassung. Bei der fahrzeugspezifischen Zulassung stellt sich die Frage, ob der gewünschte Sitz für den betreffenden Fahrzeugtypen zugelassen ist.
Entsprechende Listen, um dies zu überprüfen, werden vom Fahrzeug- und Sitzhersteller veröffentlicht.

Eine große Hilfe dabei bietet die Isofixliste der UDV (Unfallforschung der Versicherer). Sie enthält Informationen darüber welche Isofixsitze die passende Befestigung, für die richtigen Fahrzeugtypen und die dafür vorgesehenen Plätze besitzen.

Isofix in seiner Entwicklung

Im Jahr 1990 definierte die „Internationale Organization for Standardization“ den Standard für die Isofixhalterung ISO 13216. Das System wurde für drei Gruppen freigegeben. Ihre Bezeichnung wurde auf 0, 0+ und 1 festgelegt.

Seit 1995 stattet der Automobilhersteller Ford seine Fahrzeuge mit Isofixbefestigungen aus.
Seine Zulassung bekam Isofix im Oktober 1995 durch die Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) und die Europäische Kommission. Seit 15 Jahren wird dieses System bei fast allen Kindersitz- und Fahrzeugherstellern integriert.

Die Erfindung des Isofixsystems wird seitdem fortan zu Werbezwecken verwendet.
Britax Römer und Volkswagen geben 1997 an, die Erfinder von Isofix zu sein und stellen den ersten Kindersitz auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) vor. Dieses System bekam nach und nach mehr Zuspruch und entwickelte sich zu der internationalen Anforderung für Kindersitze und Automobile.

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Isofixmerkmale

Kategorie 2 im Kindersitz TestAuf der jeweiligen Fahrzeugseite besteht das Isofixsystem aus zwei Bügelverbindungen von jeweils 6 Millimetern. Diese befinden sich im Abstand von 280 Millimetern zwischen Sitz- und Lehnenfläche, in die der Kindersitz verhakt wird.

Rastarme nennen sich die starren Befestigungsbügel am Sitz, die mittels einer Klickfunktion in den Haltebügel übergreifen. In Europa ist ausschließlich dieses System erlaubt. Zu dem amerikanischen Latchsystem, welches als Soft Isofix betitelt wird, besteht ein sehr markanter Unterschied.

Der Kindersitz wird hier von angespannten Gurtbändern mit den Systemhaltebügeln verankert. Zudem muss bei der Universalzulassung eine zweite Verbindung erfolgen, um die Rotation des Kindersitzes um die Haltebügel zu verhindern.

In drei verschiedene Systeme wird unterschieden. Top Tether, bei dem ein zusätzliches Gurtband zur Befestigung montiert und gespannt wird. Stützfuß, der direkt auf dem BOdenblech sitzend den Sitz abstützen soll. Low Tether, bei dem rückwärts, eingesetzte Gurtbänder vom Kindersitz zum Wagenboden gespannt werden.

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Isofixvorteile

Isofixsitze sind einfach zu bedienen und kinderleicht zu befestigen. Bei konventionellen Sitzen trägt die falsche Gurtführung zu Unfallverletzungen bei. Wo hingegen die starre Isofixverbindung mit der Autokarosserie die Risiken bei einem Unfall vermindert.

Zahlreiche Crashtests zeigen auf, dass Sitze mit Isofixsystem besser abschneiden, als andere, konventionelle Gurthalterungen.
Unfallforscher und Verkehrssicherheitsexperten empfehlen dieses System. Leere Kindersitze mit Isofixverankerung können in Fahrzeugen ohne dafür vorgesehene Vorrichtung ganz einfach mit einem Gurt fixiert werden.

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Isofixnachteile

Die Kindersitze mit Isofixsystem können nur auf den Außenplätzen im Fahrzeug befestigt werden, wobei die mittlere Rückbankposition aus Sichheitsgründen vorzuziehen wäre.
Die Öffnungen für die Haltebügel sind sehr oft unfreundlich in ihrer Montage.

Durch die sehr tiefliegenden Systemhaltebügel und die scharfkantigen Verschlüsse am Sitz sind Schäden an den Sitzbezügen keine Seltenheit. Isofixkindersitze sind ein wenig kostenintensiver als herkömmliche Sitzgarnituren. Die Montage von drei Sitzen auf der Rücksitzbank ist in den seltensten Fällen möglich, da die Sitze nicht horizontal verschiebbar sind.

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Resume

Ziehen auch Sie, als vorsorgebewusste Eltern, die Kindersitze mit Isofixsystemen den anderen Sitzen vor. Die Sicherheit ihres Kindes veranlasst die Hersteller zu den besten, qualitativ hochwertigsten Ergebnissen, die sich schon über viele Jahre positiv bewehrt haben.

Die einfache Montage erleichtern den schnellen Einbau dieser Kindersitze. Komfort, Qualität und
Sicherheit zeichnen das Isofixsystem als sicherheitsbewusstes Produkt aus. Testen Sie Isofix und meistern auch Sie den Straßenverkehr mit Baby an Bord mit einem ruhigen Gewissen.

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